Die innerdeutsche Grenze von Altmark bis Harz

Das Grüne Band zwischen Altmark und Harz

Das Grüne Band Deutschland gehört zu den außergewöhnlichsten Landschaften Europas. Entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze entstand über Jahrzehnte hinweg ein einzigartiger Natur- und Erinnerungsraum, der heute als Symbol für die deutsche Wiedervereinigung und den erfolgreichen Naturschutz gilt

----

Diese Bildgalerie dokumentiert die ehemalige innerdeutsche Grenze entlang des Grünen Bandes zwischen Harz, Helmstedt, Oebisfelde, Drömling und Altmark. Die Aufnahmen entstanden über viele Jahre hinweg am Boden, aus der Drohne sowie aus dem Tragschrauber und zeigen historische Grenzanlagen, Erinnerungsorte und Landschaften entlang der einstigen Grenze zwischen der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und der Bundesrepublik Deutschland.

Zu sehen sind zahlreiche originale Relikte der deutsch-deutschen Teilung, darunter Grenzsäulen der DDR, Kolonnenwege, Grenzsignalzäune, Metallgitterzäune, Beobachtungstürme der Typen BT-9 und BT-11, Kontrollstreifen, Panzersperren sowie erhaltene Abschnitte der Grenzmauer. Ergänzt wird die Dokumentation durch Aufnahmen bedeutender Erinnerungsorte wie der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn, des Grenzdenkmals Hötensleben, des Freilandgrenzmuseums Sorge, des Grenzmuseums Benneckenstein sowie zahlreicher Mahnmale, Informationstafeln und Gedenksteine entlang des ehemaligen Grenzverlaufs.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Landschaften des Grünen Bandes. Wo einst Wachtürme, Sperranlagen und Kontrollsysteme die Grenze sicherten, erstrecken sich heute Wälder, Heideflächen, Moore, Wiesen und Feuchtgebiete. Viele ehemalige Grenzanlagen werden inzwischen von der Natur zurückerobert. Kolonnenwege verschwinden unter Moos und Waldvegetation, während seltene Tier- und Pflanzenarten entlang des ehemaligen Grenzstreifens wertvolle Lebensräume gefunden haben.

Die Luftbilder zeigen die historischen Grenzräume aus einer außergewöhnlichen Perspektive. Sie dokumentieren den Verlauf der ehemaligen Grenze im Harz, im Drömling, bei Böckwitz, Oebisfelde, Helmstedt und Hötensleben ebenso wie die weitläufigen Anlagen der Grenzübergangsstelle Marienborn. Aus der Vogelperspektive werden die Dimensionen der Grenzsicherungsanlagen und ihre Einbettung in die heutige Landschaft besonders deutlich.

Die Fotografien erinnern an die deutsche Teilung, an den Kalten Krieg und an die Menschen, deren Leben über Jahrzehnte von der Grenze geprägt wurde. Gleichzeitig dokumentieren sie den Wandel vom streng bewachten Grenzraum zu einer einzigartigen Natur- und Erinnerungslandschaft. Das Grüne Band verbindet heute Geschichte, Kultur und Naturschutz entlang einer ehemaligen Grenze, die Deutschland und Europa bis zum Herbst 1989 trennte.

Diese Sammlung umfasst historische Grenzanlagen, Denkmäler, Museen, Landschaften und Luftbilder entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze und stellt eine fotografische Dokumentation eines der bedeutendsten Kapitel deutscher Zeitgeschichte dar.

--

Die Aufnahmen dokumentieren nicht nur ein bedeutendes Kapitel deutscher Geschichte, sondern auch die Entstehung einer einzigartigen Naturlandschaft. Sie zeigen, wie aus einer einstigen Grenze heute ein verbindendes Band geworden ist – ein Symbol für Freiheit, Erinnerung und die friedliche Überwindung der deutschen Teilung.

Alle Fotografien stammen aus dem Mitteldeutschen Bildarchiv und dokumentieren das Grüne Band zwischen Harz und Altmark als Teil des nationalen Naturerbes und der deutschen Erinnerungskultur.

Fotograf: Steffen Lehmann

0 0 0

Schutz der Bilder

Die Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Das unerlaubte Speichern der Bilder sowie das Erstellen von Screenshots sind als Urheberrechtsverletzung nicht gestattet und werden erfasst.

Mehrfachauswahl

Es können mehrere Bilder ausgewählt werden, indem das Auswahlsymbol auf den einzelnen Bildern angeklickt wird.